Ahrenshoop, Ostsee (Werbung) 

The Grand Ahrenshoop – Fenster zur See

12. November 2019

„Oh nein, nicht schon wieder an die Ostsee…“ –  dank unseres Nachwuchs ist dieser Titel einer der am häufigsten gespielten Songs in unserem Haushalt. Wir alle haben viel Freude an dem Kinderlied. Mikkel mag die Melodie, ich den bissigen Text, insbesondere weil die Ostsee (eigentlich) nicht zu meinen liebsten Gewässern zählt. Spätestens seit diesem Jahr muss ich meine Meinung allerdings endgültig revidieren.

Es ist mal wieder soweit. Ein weiterer Trip an die Ostsee steht an. Der zweite in diesem Jahr. Im Sommer waren wir schon einmal auf Usedom – und das war richtig schön. Dieses Mal geht es nach Ahrenshoop, eine kleine Gemeinde auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst zwischen Ostsee und Bodden.. 

Schon einmal verschlug es uns hierher. Damals waren wir im wenige Kilometer entfernten Ostseebad Dierhagen einquartiert und trafen bei einem Ausflug nach Ahrenshoop zufällig Berliner Bekannte. Und auch jetzt scheint der Geist der Hauptstadt gar nicht so furchtbar weit entfernt zu sein. Vor uns liegt ein stürmisches Herbst-Wochenende mit urbanem Flair in einem kleinen Fischerdorf.

The Grand Ahrenshoop – Fenster zur See
The Grand Ahrenshoop – Fenster zur See
The Grand Ahrenshoop – Fenster zur See
The Grand Ahrenshoop – Fenster zur See
The Grand Ahrenshoop – Fenster zur See

The Grand

Der Empfehlung eines Freundes folgend checken wir für drei Tage im The Grand Ahrenshoop ein. Von Außen erinnert das opulente Hotel mit der verglasten Fassade und den breiten Balkonen ein wenig an ein Kreuzfahrtschiff. „Das soll es sein?“ fragen wir uns? Doch kaum haben wir das Haus betreten und die geschmackvolle Lobby mit allen Sinnen erfasst, schwinden letzte Zweifel. Wir hören gut gelaunte Stimmen von Mitarbeitern und Urlaubern, wir riechen den Duft von frisch aufgebrühten Tee aus der Bar The VIEW, wir erfreuen uns an hübschen Bildbänden und zahlreichen Interior-Produkten des hauseigenen Designshops und natürlich am einmaligen Blick aus dem wunderbaren Panoramafenster mit den gemütlichen Lounge Chairs davor. Alles ist stimmig, alles ist ungezwungen, alles fühlt sich richtig gut an. Ein Ort zum Wohlfühlen!

Erster Eindruck: Genau der richtige Mix aus zeitlosem, internationalem Anspruch, einer lockeren ungezwungenen Art vor Ort, fröhlichen Kindern und Hunden, die es sich in der Lobby gemütlich gemacht haben und dem lokalen Flair, der uns so gut gefällt.

   

The Grand Ahrenshoop – Fenster zur See
The Grand Ahrenshoop – Fenster zur See
The Grand Ahrenshoop – Fenster zur See
The Grand Ahrenshoop – Fenster zur See
The Grand Ahrenshoop – Fenster zur See
The Grand Ahrenshoop – Fenster zur See

Wir stehen in unserem Zimmer. Großzügig, geschmackvoll, modern – und wieder dieser Ausblick über Strand und Dünen bis ans Meer. Während Mikkel zielstrebig auf den Obstkorb zusteuert, habe auch ich schon meinen Lieblingsplatz für die kommenden Tage entdeckt: Direkt am Fenster ist eine Hängematte gespannt. Kaffeemaschine in Griffweite. Oh ja, die Seele baumeln lassen und den Alltag mit dem Seewind davon wehen lassen – das ist genau meine Definition von Urlaubsglück. Jetzt muss nur noch die Frage geklärt werden, wer zuerst schaukeln darf…

The Grand Ahrenshoop – Fenster zur See
The Grand Ahrenshoop – Fenster zur See
The Grand Ahrenshoop – Fenster zur See

Seeluft für die ganze Familie

Seit wir zu Dritt sind, hat sich unsere Art zu Reisen deutlich verändert. Anstatt von Abenteuer zu Abenteuer zu hecheln, steht gemeinsame Qualitätszeit mit Junior auf der Tagesordnung. Ich gebe zu, ab und an trauere ich ein wenig der „Unabhängigkeit“ hinterher. Ich erwische mich dabei, wie ich auf „Windfinder“ die Kite-Bedingungen für die nächsten Tage prüfe – obwohl es eher abwegig ist, dieses Wochenende in den Neo zu steigen. Doch wenn man sich erst einmal auf weniger Outdoor-Action und mehr Müßiggang eingestellt hat, ist das auch ein ziemlich gutes Reisemodell.

Bei diesem Trip haben wir noch nicht einmal die Bikes dabei, stattdessen nur den Kinderwagen im Gepäck. Denn egal ob nach vorn zum Meer, nach Hinten zum Bodden, nach Süden Richtung Steilküste oder gen Norden zum Nationalpark – Spazierengehen kann man hier überall ganz ausgezeichnet. Wir machen uns also warm eingepackt auf den Weg, trotzen dem stürmischen Wind und bestaunen die Seevögel, denen die steife Brise grade recht zu sein scheint. Wer hätte gedacht, dass die Ostsee sich einmal nicht als langweiliger Tümpel sondern als echtes Meer mit ordentlichen Schaumkronen und kleinen Wellen präsentiert. Ich jedenfalls nicht und bin entsprechend begeistert.

Übrigens: Die Wanderwege entlang der Wiesen und Wälder auf der Boddenseite sind eine schöne, etwas weniger windige Alternative zum Dünenweg.

Relaxation in Perfection

Gibt es etwas Besseres nach einem langen Herbst Spaziergang, als mit einer dampfenden Tasse Tee aus dem Fenster zu schauen? Ja. gibt es! Es kommt wirklich nicht häufig vor, dass ich mir eine Massage gönne. Da ist mir die Zeit zu kostbar und die Erholung von zu kurzer Dauer. Mit einem Saunagang vor dem Abendbrot kann ich mich schon eher anfreunden. Doch dieses Wochenende ist alles anders. Nachdem meine müden, alten Knochen bereits den ganzen Tag einen kleinen Kerl durch die Gegend tragen durften, hab ich mir eine Spa-Behandlung wirklich verdient. Aber nicht irgendeine. Oh nein, auf der Agenda steht  eine Deep Tissue Massage. „Damit fühlen Sie sich wie neu geboren.“ Oooyeah! Eine volle Stunde werde ich kraftvoll geknetet, gezogen, geklopft, geschmiert, gestrichen, … und punktgenau gedrückt, um Verspannungen in Muskulatur und Verklebungen im Bindegewebe zu lockern. Teilweise etwas schmerzhaft aber unglaublich wohltuend, lautet mein Fazit nach dieser Wellness-Session. Jetzt noch eine Runde ins größte Fitnessstudio auf dem Darß oder einen Abstecher in die weitläufige Pool und Saunawelt? Liebend gern, doch wartet im Zimmer ein kleiner Mann auf seinen Papa. Und Toben in der Hängematte macht ja mindestens genauso viel Spaß wie Relaxen.

The Grand Ahrenshoop – Fenster zur See
The Grand Ahrenshoop – Fenster zur See

Beste Aussicht

Ob die Dachterrasse des Hotel-Restaurants Weitblick meine bisherigen Lieblingsplätze im The Grand –  „Loungechair am Panoramafenster“ und „Hängematte im Zimmer“ – toppen kann? Das Ahrenshooper Strand-Panorama von hier oben ist auf jeden Fall beeindruckend und es verwundert nicht, dass dieser Ort nicht nur von Hotelgästen geliebt wird. Ab dem Nachmittag werden die ersten leckeren Drinks gemixt, abends zaubern die Jungs aus der Weitblick-Küche allerlei Köstlichkeiten auf den Teller. Eine Reservierung vorab ist in jedem Fall empfehlenswert.

Als Junior nach diesem aufregenden ersten Tag friedlich schläft, schnappen wir uns das Babyphone und machen uns voller Vorfreude auf den Weg ins Restaurant. Erst einmal anstoßen auf den tollen Trip! Die Speisekarte überfordert mich. Zwar ist die Auswahl an Gerichten überschaubar, doch klingt alles furchtbar verlockend! Gern folgen wir in solchen Fällen blind der Empfehlung des Hauses. Auch in diesem Fall entpuppt sich die Methode als äußerst zielführend. Wir starten mit einer Surf & Turf Variante, danach gibt es Fisch für mich, Fleisch für Katharina. Auch die obligatorische Käseplatte zum Abgang darf nicht fehlen (obwohl man diese bei der Größe der Portionen wirklich eigentlich kaum schaffen kann). Yammy, yammy. Müßiggang, ich mag dich. Und Ostsee, dich mag ich auch immer mehr.

The Grand Ahrenshoop – Fenster zur See
The Grand Ahrenshoop – Fenster zur See
The Grand Ahrenshoop – Fenster zur See
The Grand Ahrenshoop – Fenster zur See
The Grand Ahrenshoop – Fenster zur See

Ohne Mist, wenn sich die Ostsee weiterhin so präsentiert wie in diesem Jahr, werde ich noch ein echter Fan. Braunes Wasser, rote Quallen, grummelige Menschen, wie in dem Kinderlied beschrieben? Von wegen! Tolle Landschaft trifft hier vielmehr auf moderne Hotelkonzepte und immer freundliche Gesichter. Und das Beste: Das alles liegt nur rund zweieinhalb Stunden Fahrt von der eigenen Haustür entfernt. Wenn dann auch noch der Wind so kräftig bläst wie zuletzt in Ahrenshoop, kann man fast das Longboard einpacken. Äh, ich meine natürlich das Buddelzeug. Oder Junior mit dem ersten Lenkdrachen aufs Kiten vorbereiten?! So viele Ideen in meinem Kopf…
Liebe Ostsee, ich denke, wir sind jetzt Freunde und ich komme mit Sicherheit wieder.

 

The Grand Ahrenshoop – Fenster zur See

Wir bedanken uns beim THE GRAND Ahrenshoop für die Einladung auf den Darß. Dieser Artikel ist Teil einer Kooperation, spiegelt jedoch uneingeschränkt die freie Meinung des Autoren wieder.
Mehr Informationen unter www.the-grand.de

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