Sansibar, Tanzania 

Cruising around … Sansibar!

24. Dezember 2013

Nach einigen … sagen wir mal sehr entspannten Tagen am Jambiani Beach haben wir uns gestern vorgenommen, andere Teile von Sansibar zu erkunden. Da die Infrastruktur eher wenig ausgebaut ist, war eine geführte Tour die einfachste und sicherste Variante. Wir entschieden uns, am Vormittag eine Gewürzfarm im Landesinneren zu besuchen und uns am Nachmittag die Inselhauptstadt Stone Town anzuschauen.

Cruising around … Sansibar!

Hakuna Matata

Bereits die Fahrt am Morgen zur Gewürzfarm war (zumindest für mich) recht abenteuerlich: Wie das so ist – ausgerechnet an dem Tag, an dem man unterwegs ist, gibt der Magen nach dem Frühstück auf! Nebenwirkung der Malariaprophylaxe? Oder doch einfach irgendwas lokales gegessen, was dem europäischen Magen nicht bekommt? Ich erspar euch die Details… Aber wir mussten auf jeden Fall unterwegs schon nach kurzer Fahrt stoppen und ich durfte die örtliche Flora und Fauna abseits der Straße entdecken. Angekommen auf der Spice Farm wiederholte sich das ganze erneut – und mich beschlich eine Ahnung, dass eine Gewürzfarm (hot spices!), auf der uns Früchte, Gewürze und ein traditionell afrikanisches Essen erwarteten, eine Herausforderung werden würde… Nun ja, abwarten! Die Farm hieß übrigens Hakuna Matata (»keine Sorge«) – das sollte auch mein Motto für den Tag werden!

 

Cruising around … Sansibar!

Auf der Gewürzfarm

Unser Guide Sulaiman zeigte uns in knapp drei Stunden, was man sonst eher aus dem Supermarkt kennt und bei dem man sich bisher nie gefragt hat, wie das entsprechende Pflänzchen dazu aussieht. Pfeffer, Zimt, Vanille, Kardamom aber auch einen Grapefruit-Baum, Ananas, Maniok und vieles mehr. Ach so, und lustige Touri-Hütchen gab es natürlich auch…

Das lokale Mittagessen, dass es zum Abschluss gab (mir ging es inzwischn etwas besser) war super lecker. Die ersten Kochbananen waren besser als gedacht, dazu Maniok und Fisch, Reis und eine Art Tomatensud. Henryk drückte sich dann mehr oder weniger erfolgreich vor den Früchten zum Nachtisch, indem er die Locals beim Carrom Spiel herausforderte.

Cruising around … Sansibar!

Die steinere Stadt

Es ging weiter nach Stone Town. Wir bekamen einen lokalen Guide zur Seite gestellt, der uns durch das Gewirr der Altstadtgassen führte. Vom eher bedrückenden alten Sklavenmarkt und der heute dort stehenden christlichen Kirche (inklusive wild geschmücktem Weihnachtsbaum!) ging es weiter zu dem recht geruchsintensiven Markt. Es gibt eine Fischhalle, in der die Stachelrochen auf dem Boden rumliegen, eine Obst- und Gemüsehalle und eine Fleischhalle, die wir uns dann aber nicht angeschaut haben, da neben uns auch zwei sehr nette, aber nach diesem Anblick leicht verstörte Vegetarier die Tour gemacht haben.

Cruising around … Sansibar!
Cruising around … Sansibar!

Vorbei an alten Häusern, maroden Fassaden, unter abenteuerlichen Stromleitungen hindurch – überall sieht man noch die Einflüsse der Araber und Inder, die in der Vergangenheit Sansibar geprägt haben. Und natürlich haben wir uns abschließend auch das Geburtshaus von Freddy Mercury zeigen lassen, bevor es zum Sundowner auf die schicke Dachterrasse des Africa House Hotels ging.
Stone Town ist in jedem Fall eine sehr spannende Stadt, in der man sich wunderbar treiben lassen kann, deutlich ruhiger als erwartet, mit vielen Gerüchen und interessanten Einblicken. Ich fand es super – nicht zuletzt, weil sich mein Magen dann endgültig erholt hatte und ich mein kühles Bier zum Sonnenuntergang genießen konnte!

Müde, aber voller Eindrücke konnten wir auf dem Rückweg das lebendige Leben auf Sansibar noch einmal in uns aufsaugen. Und beim Hotel fanden selbst die mitgebrachten Touri-Hütchen von der Spice Farm noch neue Besitzer. Die Kinder im Dorf lieben die Teile und wissen, dass die Gäste aus dem Hotel immer mit dem Grünzeug zurück kommen. Entsprechend wurden wir belagert – und konnten ihnen hoffentlich eine kleine Freude machen!

Asante sana für diesen schönen Tag!

Cruising around … Sansibar!
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7 comments

    Hola Ihr Edelbackpacker…
    Geile Bilder….schaut nach Spass aus! Ihr solltet unbedingt noch mit diesen Dalla Dallas fahren, das ist ein Spass für sich. Viel Spass auf dem Mt Meru und dran denken auf dem Rückweg nach Möglichkeit im Camp 1 den Jeep durch den Krater nehmen….
    felize navidad und viel spass noch
    B

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    Hola zurück… Ja, ok, aktuell sind wir wohl eher noch Flashpacker als Backpacker – aber das kommt 🙂 Dalla Dalla steht an, und Tipps für den Mt. Meru werden wir beherzigen… Fröhliche Weihnachten gen Südamerika! Katharina

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    Hallo ihr zwei!

    Vielen Dank für die schönen Eindrücke! Ich hoffe auf weitere tolle Bilder und Geschichten.

    Ganz liebe Grüße aus dem frühlingshaften Berlin,
    Steffi (RPM)

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    Hello

    We love the photos, it looks like you are both having an amazing time, all the very best for the rest of your travels and we will keep looking.

    Antworten

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