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Miramonti – Einblicke und Ausblicke

Ich gebe es zu: Ich war in meiner Kindheit ein typisches “Pferdemädchen”. Reitunterricht, Nachmittage im Stall, Wendy-Poster an der Wand… Und natürlich wollte ich unbedingt ein eigenes Pony haben! Am liebsten einen robusten, kleinen Haflinger. Okay, das ist nun ein paar Jahre her und die Bedürfnisse und Wünsche haben sich doch etwas verlagert. Trotzdem konnte ich mir ein entzücktes “Hach, wie toll” nicht verkneifen, als es uns vor kurzem ins idyllische Bergdorf Hafling verschlug. Die südtiroler Gemeinde hat rund 750 Einwohner, liegt auf dem Höhenzug Tschöggelberg zwischen Meran und Bozen – und gilt als Heimat der gleichnamigen, stämmigen Pferdchen. Ein Kindheitstraum wurde wahr!

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Die Vierbeiner waren allerdings nicht der Grund für unseren Besuch in Hafling. Etwas versteckt gleich hinter einem weiteren Wahrzeichen von Hafling, der aus dem 13. Jahrhundert stammende Kirche St. Kathrein, liegt das traumhafte Boutiquehotel Miramonti. Und genau das war unser Ziel.

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Schwer zu finden – schwer zu vergessen

Zwei Menschen, die Liebe zueinander und die Leidenschaft für das Reisen. Gemeinsam gehen sie Seite an Seite durchs Leben, durchwandern viele Länder, teilen die Begeisterung für die Welt. Und dann – in der Ferne – entdecken sie ihre tiefe Verbundenheit zur Heimat wieder. Nein, diese Beschreibung gilt nicht Henryk und mir, sondern Carmen und Klaus Alber, Inhaber und Gastgeber des Miramonti Boutiquehotels, deren Weg sie nach vielen Wanderjahren zurück ins Meraner Land geführt hat. Als Gäste in ihrem Haus und im Gespräch mit den beiden entdecken wir weitere Gemeinsamkeiten: Die Nähe zur Natur und den Bergen, die Freude an schönem Design und reduzierter Ästhetik, eine Leidenschaft für gutes Essen. Und  nicht zuletzt die innere Ruhe und Gelassenheit, das Leben einfach zuzulassen und auch bereit zu sein, an unerwarteten Orten anzukommen – wie zum Beispiel in Hafling…

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Wir fühlen uns sofort wohl bei Carmen und Klaus in Ihrem zauberhaften Hotel. Nur 36 Zimmer, jedes einzelne davon mit vielen liebevollen Details ausgestattet und einem einzigartigen Panorama gen Süden. Man kann und will den Blick nicht abwenden vom Talkessel des Meraner Landes. Und man muss es auch gar nicht. Denn sowohl von der Terrasse als auch durch die Glasfassade des Restaurants und selbst vom Garten des Spa Bereichs aus erblickt man immer wieder die Stadt tief unten und die traumhafte Bergwelt Südtirols rings herum. Dieser Ausblick – das ist der wahre Luxus, der das Miramonti auszeichnet.

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Fine Dining und noch viel mehr – auf 1.230 Metern

Ich sag nur “Rundumverglasung” (und das hat nichts mit Brillen zu tun…)! Jeden Abend bereitet das Fine Dining Panorama Restaurant des Miramonti exquisite Leckerbissen zu. Die Küche ist im Guide Michelin ausgewiesen – der Ausblick, den es gratis dazu gibt, hat mindestens genauso viele Sterne verdient. Wir schlemmten uns einmal quer durch die Speisekarte, angefangen mit prickenden Aperitif und feinstem, frisch aufgeschnittenen südtiroler Schinken, gefolgt von Tartar vom Hirsch und frischem Thunfisch bis zum Filet vom schwäbischen (!) Schwein. Yammy.

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Aber wie das immer so ist. Viel zu schnell ist es Zeit, wieder Abschied zu nehmen. Eigentlich lädt dieser Ort doch so sehr zum Verweilen ein. Ein Spaziergang durch den angrenzenden Wald bis zum Weiher, eine Wanderung in die Umgebung, ein Ausflug mit dem hauseigenen Oldtimer die einsamen Serpetinenstraße hinab bis ins Tal, ein Ausritt auf einem Haflinger des benachbarten Gestüts (oh jaaaaaa!!!!!) oder auch – allerdings nur im Winter – ein paar Abfahrten auf Skiern oder Snowboard am Hausberg im Skigebiet Meran 2000… Alles ist möglich in und um das Miramonti herum.

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… Doch am liebsten möchte ich einfach nur sitzenbleiben, auf der Terrasse, und hinabblicken ins Tal und hinauf zu den Bergen. Ruhe. Idylle. Ein Ort mit Seele. Das Glück dieser Erde liegt nicht immer nur auf dem Rücken der Pferde – manchmal versteckt es sich an ganz und gar wunderbaren Orten wie diesem.

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Wir bedanken uns bei Carmen und Klaus Alber für die Einladung in ihr einzigartiges Boutique Hotel. Es war uns eine Freude! Mehr Informationen: www.hotel-miramonti.com

 

Weitere Geschichten aus Südtirol findet ihr auch in folgenden Artikeln:

OUT OF OFFICE vier Tage unterwegs auf dem Meraner Höhenweg.
Henryks nächtlicher Aufstieg auf die Mutspitze.
Das Schnalstal im Frühjahr – heute Gletscher, morgen Biken.

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